Der Weddingplaner und seine Aufgaben

Was macht ein Hochzeitsplaner eigentlich?

Im Hintergrund der Weddingplaner

Immer nur mit glücklichen Menschen zu arbeiten, an dem vermeidlich schönsten Tag des Lebens mit zu gestalten, dass ist der Traum von einigen. Und natürlich, es ist ein schöner Beruf, manchmal sogar Berufung. Und es ist unbezahlbar eigentlich fast immer gutes Feedback zu erhalten. Aber: es gibt auch Nachteile. Die Selbständigkeit ist auch nicht jedermanns Sache, man muss sich ständig selber motivieren und gut organisieren und die Bürozeit wird oft alleine ohne Kollegen verbracht. Wenn während der Hochzeit dann etwas schief geht, muss der Hochzeitsplaner immer dafür gerade stehen, auch wenn er mit der Sache vielleicht nichts zu tun hat.

Ab und zu befindet man sich auch in einer unangenehmen Situation zwischen Brautpaar und Dienstleister, in der es Verhandlungsgeschick erfordert, die Wogen zu glätten. Und man muss sich auch Kritik stellen können. Am Hochzeitstag befinden sich die Brautpaare oft in einem emotionalen Ausnahmezustand, da kann es auch mal passieren, dass man degradiert oder angeschrien wird. Man braucht also auch ein dickes Fell.

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Der Weg zum Hochzeitsplaner

Es gibt mehrere Wege zu diesem Beruf zu gelangen. Der Ausbildungsweg führt über eine Ausbildung als Veranstaltungsfachmann/-frau. Direkt in Weddingplaner-Agenturen werden diese aber nur in größeren Städten angeboten. In anderen Branchen kann man die Ausbildung aber auch absolvieren und sich dann einer Agentur anschließen oder selbständiger Hochzeitsplaner sein.
Der Weddingplaner springt
Ein Studium im Eventmanagement wäre ein ähnlicher, meist aber längerer Weg. Gern gesehen werden da die praxisnahen Abschlüsse. Es gibt auch mehrere IHK-zertifizierte Lehrgänge, die eine Qualifikation zum Hochzeitsplaner anbieten. Hier unterscheiden sich die Angebote jedoch deutlich, man sollte sich auf jeden Fall gründlich informieren und die Leistungen vergleichen.

Nicht selten sind die Quereinsteiger in der Branche. Viele Weddingplaner kommen aus der Gastronomie oder Hotellerie und haben in diesen Bereichen schon unzählige Hochzeiten betreut. Es gibt auch einige Personen die sehr viel Spaß bei der Umsetzung der eigenen Hochzeit hatten, dann die der Freundin geplant haben, danach vielleicht auch die der Kollegin und dann wurde aus dem Hobby ein Beruf.

Die Zukunftschancen

Es wird wieder mehr in Deutschland geheiratet und Hochzeiten sind wieder „in“. Es ist allerdings so, dass nur ein Bruchteil aller Brautpaare einen Hochzeitsplaner engagieren, der Markt ist also relativ klein. Zwar wird der Nutzen eines solchen immer mehr geschätzt und demnach steigen auch die Aufträge, aber es sind immer noch ganz andere Dimensionen wie in anderen Ländern. Die Konkurrenz ist unter Umständen in manchen Orten sehr groß und gerade in der Anfangszeit benötigt man dann einen langem Atem, um sich durch zu boxen und zu etablieren.

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